Der lange Weg

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Anfang Juni hatte ich die Idee ein vierblättriges Kleeblatt in einer Mauerritze zu photographieren. Dazu gingen mir zwei Textpassagen durch den Kopf.
„Das Glück wächst oftmals dort, wo man es nicht erwartet“ und
„Das Glück wächst oftmals unter härtesten Bedingungen“.
Alle meine Versuche im Juni in Gärtnereien und Blumenläden ein vierblättriges Kleeblatt zu kaufen schlugen fehl. Antwort – die gibt es nur im Dezember/Januar.
Also kaufte ich im Internet einen kleinen Tontopf mit Erde und Samen.
– Leider ging der Samen nicht auf.
Auch meine Schwägerin hatte zunächst keinen Erfolg – sie arbeitet in einer Gärtnerei.
Ende Juli bekam ich von ihr einen Anruf, daß sie in ihrem Garten vierblättrigen Klee entdeckt hatte, den sie vor Jahren mal gesät hatte.
Ich fuhr also ca. 25 km hin, grub den Klee aus und fuhr wieder zurück.
Die Mauer aus gelben Bruchstein (Muschelkalk) hatte ich auch schon ausgemacht.
Sie umfriedete ein Blumenbeet im Quadrat mitten auf einem Kreisverkehr.
Der Vorteil hierbei war, daß ich mir die Seite aussuchen konnte, wo gerade zu dieser Tageszeit die Lichtverhältnisse optimal waren.
Der Nachteil lag daran daß die Mauer mitten auf der Insel eines Kreisverkehrs sich befand und es gerade Samstag war (mit dem schönsten Ausflugswetter).
In der halben Stunde des „Photoshootings“ mitten auf der Verkehrsinsel haben mich bestimmt mindestens 200 Autofahrer für verrückt erklärt.  🙂
– Manchmal muß man schon ein wenig verrückt sein…

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Risiko

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