Motte im Zoo

Motte im Zoo-1

Eines Tages beschlossen wir in den Zoo zu gehen um ungewöhnliche Tiere zu sehen. Doch was uns dort erwarten sollte – damit hatten wir nicht gerechnet.
Es war ein ganz normaler sonniger Tag, einfach perfekt für einen Ausflug. Wir packten unsere Sachen und fuhren in den Stuttgarter Zoo.
Wir schauten uns zuerst das Tropenhaus an, das nicht weit entfernt vom Eingang lag. Sagten den Flamingos „guten Tag“ und auch den Seelöwen. So nach und nach arbeiteten wir uns bis in die Mitte des Zoos vor, und landeten schließlich bei den Menschenaffen.
Als wir aus dem Affenhaus herauskamen, sprach uns ein kleines Mädchen an ob wir nicht seine Eltern gesehen hätten. – Wir verneinten es.
Nachdem wir im näheren Umfeld keine suchenden Eltern ausfindig machen konnten, beschlossen wir die Eltern ausrufen zu lassen, leider konnte man das nur am Eingang des Zoos machen lassen. Also mussten wir wieder durch den halben Zoo zurück zum Eingang laufen.
Auf dem Weg dorthin versuchten wir den Namen des Kindes herauszufinden. Auf die entsprechende Frage antwortete das Mädchen so leise, dass man kaum etwas verstehen konnte. Irritiert und mit fragenden Blick runzelte meine Frau die Stirn, denn was sie verstanden hatte, konnte unmöglich der Name des Kindes sein. Trotz mehrmaliger Bemühungen den Namen zu erfahren, kam immer nur das selbe Ergebnis heraus.
Am Eingang des Zoos endlich angekommen blieb uns nichts anderes übrig als das Kind ohne seinen Namen mit einer äußerlichen Beschreibung ausrufen zu lassen.
Nach einer ganzen Weile tauchten die Eltern auf, um ihre Tochter in Empfang zu nehmen. Wir waren nun natürlich gespannt wie das Mädchen heißen würde und erzählten dem Vater das wir auf unsere diesbezügliche Frage immer nur „Motte“ verstanden hätten. Worauf der Vater nur antwortete:
„Oh, da haben wir sie wohl in letzter Zeit zu häufig so genannt“.

Wie wirst du genannt? „Nichtsnutz?“, „Aus dir wird ja nie was gescheites?“,  „Das kannst du ja sowieso nicht?“ – welche Aussagen sind über DEIN LEBEN ausgesprochen worden? – und hast du ihnen geglaubt? – vielleicht bis zum heutigen Tag?
Dann wird es Zeit umzudenken, herausfinden wie Gott über dich denkt, und zu lernen nicht alles zu glauben was andere über dein Leben sagen. Denn für Gott bist du wertvoll.

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Gedanken – Tagebuch

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