Lieblingsfilme

Meine 5 Lieblingsfilme – my favorite 5 movies


“Die fabelhafte Welt der Amélie”

Es ist ein ziemlich skurriler Film. Am Anfang war ich leicht verwirrt, als ich zum ersten mal diesen Film sah. Der Anfang besteht aus vielen kleinen “Geschichtchen” die auf den ersten Blick nichts mit einander zu tun haben. Erste im laufe des Films werden die Verbindungen, Verkettungen und Verflechtungen klarer und deutlicher – bis es nach und nach bei jeder dieser kleinen “Geschichtchen” (und letztendlich auch bei der Hauptdarstellerin) zu einem Happy End kommt.
Fotofix2Dabei spielt in einer der vielen kleinen „Geschichtchen“ der Fotofix Passbildautomat eine ganz entscheidende Rolle dessen mysteriöses Geheimnis im laufe des Films gelüftet wird.
Das faszinierende an diesem Film ist außerdem, dass die Charaktere so stark übertrieben dargestellt werden, dass sie schon fast in eine Fantasy-Welt passen würden. Dies wird auch noch eindrucksvoll durch die Kameraführung unterstrichen. – Und DOCH kann man sich in manchen Schrulligkeiten der unterschiedlichen Charaktere wiederentdecken.
Ich erinnere mich hier an eine Szene am Anfang des Films.
Hier werden Amélie’s Eltern vorgestellt. – Was sie mögen, und was sie nicht mögen.
Ich persönlich mag es zum Beispiel nicht, wenn ich fertig mit duschen bin, noch in der Badewanne unter der Brause stehe. Und trotzdem ich den Wasserhahn abgestellt habe – der eine oder andere Wassertropfen noch auf mich herunter tropft.   🙂
Wunderbar in diesem Film finde ich auch die vielen kleinen versteckten Anspielungen, die sich auf die Szenen vorher oder erst spätere Szenen beziehen.
Dieser Film ist einfach Fabel-haft im wahrsten Sinn des Wortes.
– Vielleicht auch gerade deshalb, weil man sich in manchen Skurrilitäten wiederentdeckt, und dann über sich selbst lachen kann.
Es ist ein Film der einem einen schönen angenehmen Abend beschert – ohne das Hirn dabei zur Inaktivität zu verdammen – I love it.

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Wikipedia (Darstellerin der Amélie) Audrey Tautou Externer Link
Wikipedia (Darsteller des Nino) Mathieu Kassovitz Externer Link
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“Sanfte Augen lügen nicht”

Bitte Grafik nachladen, sie ist ein wichtiger Bestandteil dieser SeiteDieser Film von 1992 ist ein Krimi der sich um einen Mord an einem jüdischen Diamantenschleifer handelt mit einer Love-Story zwischen der ermittelnden Polizeibeamtin (Melanie Griffith) und dem Sohn des jüdischen Rabbiners (John Pankow).
Auch dieser Film besticht durch seine Tiefsinnigkeit und seine leichten Anspielungen die das Gehirn zum mitdenken und zum mitempfinden anregen. Leider fehlt diesem Film das Happy End was ich mir sehr gewünscht hätte. Dadurch ist dieser Film aber näher an der Realität dran, als ich es mir hätte vorstellen können.Link (John Pankow) Wikipedia Externer Link
Link (Melanie Griffith) Wikipedia Externer Link
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„Lang lebe Ned Devine“

Der Film spielt auf einer irischen Insel.
Da auf der Insel nicht viel los ist, stellt die wöchentliche Ziehung der Fernsehlotterie einen Höhepunkt in manchem Leben der Inselbewohner dar.
Ned Devine scheint ein Glückspilz zu sein, da sein Los eines Tages den Hauptgewinn von 6,8 Mio. englischen Pfund gewinnt. – schade nur, dass Ned schon alt ist, und sein Herz der übermäßigen Freude nicht gewachsen ist.
Aber wie überzeugt man nun den Beauftragten der Lottogesellschaft dass Ned Devine quicklebendig ist, um anschließend den Lottogewinn untereinander aufteilen zu können?
Dieser Film besticht durch seine grandiosen Charaktere die liebevoll schrullig/skurril – dargestellt werden. Eben wie man sich den typischen Iren vorstellt.
Am besten gefällt mir die Szene, in der Michael O’Sullivan (David Kelly) nackt auf dem Motorrad quer über die Insel rast, um vor dem Lottobeauftragten im Haus von Ned Devine zu sein um dessen Platz einzunehmen.
Sehr gut gefällt mir auch der Charakter seines Freundes Jackie O’Shea (Ian Bannen), der die Idee gehabt hat Ned Devine leben zu lassen um die Lottomillionen zu kassieren. Vielleicht ist er mir deshalb so sympathisch, weil er von vornherein vorhat, das Geld nicht für sich zu behalten, sondern unter allen Einwohnern gerecht aufzuteilen.
Auch sonst spielen alle Schauspieler ihre Rollen gut und man nimmt ihnen den ehrlichen unbescholtenen Inselbewohner ab, der durch die besondere Situation Mühe hat – aber sein Bestes gibt – den Beauftragten der Lottogesellschaft hinters Licht zu führen.

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Wikipedia Ian Bannen Externer Link (Filmfigur Jackie O’Shea der die Idee des Betrugs hatte)
Wikipedia David Kelly Externer Link (Filmfigur Michael O’Sullivan der den Platz von Ned Devine einnimmt)
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“Die sieben Samurai”

Der Film stammt aus dem Jahr 1954.
In diesem Film geht es darum, dass ein Bauerndorf immer wieder in der Erntezeit von plündernden Banditen drangsaliert wird. Trotzdem die Bauern selber nicht sehr viel haben, gelingt es ihnen sieben Samurai anzuheuern, die sie vor den Banditen beschützen sollen. – Als Lohn wurde nichts anderes als Kost und Logis ausgehandelt. Die Samurai bilden die Bauern als Kämpfer aus und befestigen das Dorf. Nach und nach, werden im laufe des Films vier Samurai bei den Kämpfen mit den Banditen getötet. Letztendlich sind alle Banditen tot, und das Dorf somit gerettet.
Das Besondere in diesem Film ist die Erzählung der gesellschaftlichen Konflikte die sich im laufe des Films zwischen den armen Bauern und der Kaste der Samurai ergeben. Auch finde ich die Kampfszenen sehr realistisch – was diesen Film von anderen Filmen “jüngeren Datums” unterscheidet. – Man findet hier also keine Kämpfer, die mit mehreren Saltos durch die Luft fliegen. Es gab zwar einige Nachahmerfilme, die können aber dem Original bei weitem nicht das Wasser reichen (wie so oft).

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“Ostwind”

Bitte Grafik nachladen, sie ist ein wichtiger Bestandteil dieser SeiteEs geht hierbei um ein Mädchen das wegen seinem Querkopf überall aneckt und nirgends auf Verständnis stößt. Durch ein Missgeschick fackeln sie (und eine Freundin) den Wagen eines Lehrers ab. Da ihr aber sowieso niemand glaubt, macht sie erst gar nicht den Versuch das Missverständnis aufzuklären.
Zur „Strafe“ darf sie nicht mit ins Ferienlager, sondern muss auf den Reiterhof ihrer strengen Großmutter. Auch hier setzt sie sich über alle Konventionen hinweg und freundet sich mit dem „gefährlichen“ Hengst Ostwind an. Hier entdeckt Sie ihre Gabe Ostwind zu verstehen, weil sie den selben Drang nach Freiheit verspürt wie er. Sie schafft es – was niemand für möglich gehalten hat – Ostwind zu zähmen, und entdeckt dabei, das auch sie Fähigkeiten hat, die sie einmalig und wertvoll als Mensch machen.
Trotzdem lässt sie sich nicht verbiegen und bleibt ihrem Wesen treu, indem Sie am Ende des Films zwar an einem Reitturnier mitmacht, sich aber nicht in das enge Korsett einer vorgeschriebenen Uniform pressen lässt.

Ich mag diesen Film sehr, weil ich mich ein Stück mit diesem Querkopf und Freigeist identifizieren kann. – Den eigenen Weg zu suchen, zu finden, und auch dazu zu stehen. Sich nicht von anderen bis zur Unkenntlichkeit in deren Schemata hineinpressen zu lassen.
Dieser Film ist also nicht nur etwas für Mädchen mit einem „Pferdefimmel“ geeignet, oder für Menschen die Filme wie „Der Pferdeflüsterer“ mögen, sondern auch für Menschen, die die Freiheit lieben und zu ihren Eigenarten stehen, auch wenn diese in keine vorgegebenen Schablonen passen.


Filmlänge 2:15 Minuten
Filmlänge 1:04 Minuten
Und hier noch mal das Musikstück „Stardust“ von Lena zum obigen Filmtrailer
Lena: „Stardust" aus dem Film JESUS LIEBT MICH

Die beiden Trailer entstammen der offiziellen Homepage des Films Externer Link
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